Stammzellbasierte Modelle zur Untersuchung molekularer Mechanismen und Ursachen der Schizophrenie

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Stammzelleinheit, Department Molekulare Neurobiologie (Head: Prof. Moritz Rossner)

Beschreibung

Derzeit bieten wir geplante Projekte ausschließlich über das FöFoLe-Programm an und freuen uns hier sehr über Bewerbungen.

https://www.med.uni-muenchen.de/forschung/foerderprogramme/foefole/index.html

Unsere Stammzelleinheit generiert humane induzierte pluripotente Stammzellen (hiPSC) von Patienten und Kontrollprobanden. Diese Zellen können anschließend zu vitalen Zellen des Gehirns (Neurone, Oligodendrozyten, Astrozyten) differenziert werden. Dieser Ansatz ermöglicht die in vitro Untersuchung molekularer Pathomechanismen in humanen Zellsystemen, welche von Patienten abstammen. Ziel ist die Identifizierung von neuen Zielstrukturen für experimentelle Therapien mit zugelassenen Medikamenten (Drug Re-Purposing), die in Zusammenarbeit mit der Klinik in klinischen Anwendungen überführt werden sollen.

Wir suchen:
- motivierte Doktoranden/innen mit
- großem Interesse und Freude am experimentellen Arbeiten
- der Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten
- Neugier auf neue, einzigartige Technologien
- Zeit für ca. 12-15 Monate Vollzeit Laborarbeit (z.B. Modul 6 + Freisemester)


Methoden: Technisch hochentwickeltes Labor mit vielzähligen etablierte Methoden inkl. Robotik für Hochdurchsatzverfahren.

Arbeitsgruppe Molekulare Neurobiologie (Leitung: Prof. Dr. Moritz Rossner): Unsere internationale Arbeitsgruppe versucht die molekularen Mechanismen psychiatrischer Erkrankungen (Schwerpunkt Schizophrenie) zu verstehen.

Wenn Sie einen ersten Einblick die Idee(en) unserer Arbeit haben wollen, empfehlen unseren Review: 10.1038/s41537-018-0066-4

Eigenschaften

Freisemester erwünscht Freisemester erwünscht
Zellkultur
Geschätzte Dauer: 12 Monate

Förderungsmöglichkeiten

Wir bieten:
- eine fundierte Ausbildung zur/zum experimentellen Wissenschaftler/in
- eine intensive Einarbeitung durch erfahrene Kollegen/innen
- eine engmaschige Betreuung
- ein großes Spektrum an etablierten Methoden und einzigartige Technologien
- eine internationale Arbeitsgruppe mit viel Spaß an experimenteller translationaler Forschung
- die Veröffentlichung der Ergebnisse in hochrangigen, internationalen Publikationen
- die Grundlage für eine akademische Laufbahn
- finanzielle Unterstützung

Kommentar

Rückfragen gerne an Dr. med. Florian Raabe: [email protected]

Kontakt