Stammzellbasierte Modelle (hiPSCs) zur Untersuchung zellulärer und molekularer Mechanismen und Ursachen der Schizophrenie

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Stammzelleinheit, Abteilung für Molekulare Neurobiologie

Beschreibung

Wir bieten eine EXPERIMENTELLE DOKTORARBEIT zur Untersuchung molekularer und genetischer Mechanismen von Oligodendroztenreifung und Myelinisierung mit Hilfe von Stammzell-basierten (hiPSC) Modellen an und suchen hierfür geeignete Bewerberinnen und Bewerber.

Die zu verwendenden Techniken (hiPSC-Technologie, Oligodendrocytendifferenzierung, CRISPR/Cas-Technologie, Sequenzing) sind bereits in unserem Labor etabliert.

Eine fundierter Ausbildung in Neuroscience und eine engmaschige, wie auch intensive Betreuung sind für uns selbstverständlich in unserer Nachwuchsförderung.

Sie müssen vor allem Interesse an Neurowissenschaften/Psychiatrie/Neurologie haben und Neugier, Spaß, Motivation, Ausdauer und eine Frustrationstoleranz mitbringen.

Wir freuen uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung und stehen bei Rückfragen Ihnen sehr gerne persönlich zur Verfügung. Bitte teilen Sie uns in Ihrer Bewerbung mit, ab wann Sie in die Laborarbeit einsteigen können. Die Probezeit/Einarbeitungsphase ist auch studienbegleitend möglich. Die experimentelle Hauptphase in Vollzeit benötigt ca. 12 Monate (z.B. Modul 6 + Freisemester).

Bewerbungsfrist: 20. Oktober 2019
Beginn Labor: optimal ab sofort (aber auch 2020 möglich)

Rückfragen / Bewerbungen an:
Dr. med. Florian Raabe
florian.raabe(at)med.uni-muenchen.de

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Darüberhinaus werden jährlich mehrere Doktorarbeiten von unserer Arbeitsgruppe ausschließlich über das FöFoLe-Programm angeboten (https://www.med.uni-muenchen.de/forschung/foerderprogramme/foefole/index.html).
Timeline FöFoLE-PROMOTION: Juli - Bewerbung Studierende; Oktober - Orientierungsphase; November - Probezeit; ab Feb/März: Vollzeit Labor für 12 Monate

Unsere Stammzelleinheit generiert humane induzierte pluripotente Stammzellen (hiPSC) von Patienten und Kontrollprobanden. Diese Zellen können anschließend zu vitalen Zellen des Gehirns (Neurone, Oligodendrozyten, Astrozyten) differenziert werden. Dieser Ansatz ermöglicht die in vitro Untersuchung molekularer Pathomechanismen in humanen Zellsystemen, welche von Patienten abstammen. Ziel ist die Identifizierung von neuen Zielstrukturen für experimentelle Therapien mit zugelassenen Medikamenten (Drug Re-Purposing), die in Zusammenarbeit mit der Klinik in klinischen Anwendungen überführt werden sollen.

Wir suchen motivierte Doktoranden/innen mit:
- großem Interesse und Freude am experimentellen Arbeiten
- der Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten
- Neugier auf neue, einzigartige Technologien
- Interesse an Neuroscience / Psychiatrie
- Zeit für ca. 12-15 Monate Vollzeit Laborarbeit (z.B. Modul 6 + Freisemester)

Methoden: Technisch hochentwickeltes Labor mit vielzähligen etablierte Methoden inkl. moderner Robotik für Hochdurchsatzverfahren.

Arbeitsgruppe Molekulare Neurobiologie (Leitung: Prof. Dr. Moritz Rossner): Unsere internationale Arbeitsgruppe versucht die molekularen Mechanismen psychiatrischer Erkrankungen (Schwerpunkt Schizophrenie) zu verstehen.

Unsere Arbeitsgruppe unterhält zahlreiche sehr enge Kooeperationen zum MPI für Psychiatrie und dem DZNE.

Wenn Sie einen ersten Einblick in die Ideeen unserer Arbeit haben wollen, empfehlen wir Ihnen unseren Review: https://www.nature.com/articles/s41537-018-0066-4

Eigenschaften

Freisemester erwünscht Freisemester erwünscht
Zellkultur
Geschätzte Dauer: 12 Monate

Förderungsmöglichkeiten

Wir bieten:
- eine sehr fundierte Ausbildung zur/zum experimentellen Wissenschaftler/in
- eine sehr intensive Einarbeitung durch erfahrene Kollegen/innen
- eine engmaschige Betreuung
- ein großes Spektrum an etablierten Methoden und einzigartige Technologien
- eine internationale Arbeitsgruppe mit viel Spaß an experimenteller translationaler Forschung
- die Veröffentlichung der Ergebnisse in hochrangigen, internationalen Publikationen
- die Grundlage für eine akademische Laufbahn
- finanzielle Unterstützung

Kommentar

Rückfragen gerne an Dr. med. Florian Raabe: florian.raabe(at)med.uni-muenchen.de

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