Structural connectivity changes and their association with lifestyle factors and cognitive reserve in the DELCODE study

Klinik und Poliklinik für Radiologie, Multimodal Neuroimaging Group

Beschreibung

Ein wichtiges Ziel in der Alzheimer-Forschung ist die Früherkennung der Erkrankung möglichst bereits vor dem Auftreten von Symptomen oder bei ersten leichten Symptomen. Dies ist die Voraussetzung für die Entwicklung von Therapien, die bereits zu solch frühen Zeitpunkten eingesetzt werden und von denen man sich nach dem heutigen Stand der Forschung eine bessere Wirksamkeit verspricht als später einsetzende Therapien. Die DELCODE-Studie untersucht daher verschiedene Risikogruppen und Personen in einem frühen Krankheitsstadium über mehrere Jahre hinweg. Auf diese Weise sollen Verfahren entwickelt werden, die frühe Krankheitsstadien charakterisieren, eine verbesserte Vorhersage des Krankheitsverlaufs ermöglichen und neue Marker für eine frühe Alzheimer-Demenz-Diagnose identifizieren.

DELCODE ist zunächst auf drei Jahre und insgesamt 1000 Studienteilnehmer ausgelegt, die jährlich an mehreren Standorten in Deutschland untersucht werden. Eingeschlossen werden Personen ohne Beschwerden (gesunde Kontrollprobanden), Patienten mit leichten Gedächtnisstörungen oder leichter Demenz und erstgradige Angehörige von Patienten mit einer diagnostizierten Alzheimer-Erkrankung. Das Mindestalter ist 60 Jahre. Die Untersuchungen im Rahmen der Studie umfassen u.a. eine ausführliche Anamnese mit Erfassung von Lifestyle-Faktoren wie Bewegung, Schlaf und Ernährung, eine ausführliche neuropsychologische Untersuchung und Blutentnahme sowie eine kernspintomographische Untersuchung der Kopfes (MRT/fMRT/DTI).

Ziel der Doktorarbeit ist es, in einer Subkohorte Assoziationen zwischen Lifestyle-Faktoren, kognitiver Performance und Veränderungen der strukturellen Konntktivität ( DTI-Bildgebungsuntersuchungen) zu untersuchen.

Im Detail soll analysiert werden, wie bestimmte Lifestyle-Faktoren wie Ernährung oder Bewegung die strukturelle Konnektivität des Gehirns beeinflussen und ob diese neuroprotektiven Fakoren eine Verbesserung der kognitive Reserve führen, die sich auch mittels Konnektivitäsmessungen objektivierten lässt.

Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Patientenrekrutierung, MRT-Messungen und Mithilfe bei der Auswertung der erhobenen Daten. Es gibt auch die Möglichkeit bei klinischen Untersuchungen, neurokognitiver Testung sowie Blut- und Liquorentnahme mitzuhelfen. Aufgrund der Patientenzahl und den aufwendigen MRT-Messungen sind 8 Monate vollzeit Foraschungszeit, die komplett für die Doktorarbeit verwendet werden kann empfohlen.

Wir bieten eine interessante und vielseitige Tätigkeit in einem multidisziplinären Team. Eine gute Betreuung ist gesichert durch Vollzeit-Forschungspersonal (ärztliche Mitarbeiter, Post-docs).

Eigenschaften

Freisemester erwünscht Freisemester erwünscht
Patientenkontakt
Geschätzte Dauer: 12 Monate

Förderungsmöglichkeiten

Doktorandenstipendium LMU

Kontakt