Eigenfetttransplantation zur Behandlung von Rhizarthrose – Analyse regulatorischer Mechanismen des Eigenfetts sowie des Immunsystems auf den degenerierten Knorpel

Beschreibung

Erste Ergebnisse der Eigenfetttransplantation bei arthrotischen Gelenken zeigten das hohe Potential als alternative regenerative Therapie. Da jedoch nicht alle Patienten gleichermaßen auf diese neue Therapie ansprachen, soll durch die beantragte Studie mögliche Unterschiede der genetischen Regulation von Knorpelzellen nach der autologen Fetttransplantation in vitro nachgewiesen werden. Um eine mögliche Korrelation des klinischen Outcomes und den molekularbiologischen Signaturen des Eigenfetts zu ermöglichen, werden bei den initialen Interventionen zwei weitere Fettproben für die Laboranalysen gewonnen. Während eine Probe für die Transkriptomanalyse (RNASeq) verwendet wird, dient die zweite Probe der molekularbiologischen Untersuchung durch in situ Hybridisierung (ISH) und immunhistochemischen (IHC), umso die Ergebnisse des RNASeq zellulär zu lokalisieren und auf Translationsebene zu validieren.
Zusätzlich wird noch ein möglicher Einfluss des adaptiven Immunsystems analysiert. Ziel ist es zu überprüfen ob zum einen die Höhe der Expression verschiedener Immunzellen in unseren Patienten mit einem (anhaltendem) Krankheitsverlauf assoziiert ist sowie ob die Eigenfetttransplantation eine immunmodulatorische Wirkung besitzt. Da wir bei unseren Patienten auch einen Anteil an Non-Respondern hatten (ähnlich wie eine Non-healing fracture), die wir anhand der verschiedenen Parameter (Alter, Geschlecht, Stadium) nicht korrelieren konnten, liegt der Schluss nahe, dass eventuell das Immunsystem auch bei Arthrosetherapie mittels Eigenfetttransplantation eine Rolle spielen könnte. Es sollen außerdem die explantierten Gelenkknochen von Non-Respondern, mittels hochauflösende Nano-Computertomographie untersucht werden. Zusammen mit einer molekularbiologischen Untersuchung (IHC, ISH) des degenerativen artikulären Knorpels und involvierter Knochenzellen, wie Osteoblasten oder Osteoklasten, können die potentiell involvierten „Pathways“ möglicherweise weiter eingegrenzt werden.

Eigenschaften

Freisemester erwünscht Freisemester erwünscht
Patientenkontakt
Zellkultur
Geschätzte Dauer: 24 Monate

Förderungsmöglichkeiten

Anschlussprojekte
Integration sowohl klinisch als auch wissenschaftlich in eine junges dynamisches Team

Kommentar

Möglichkeit der Teilnahme an Abteilungsinternen Veranstaltungen sowie fachspezifischen Kongresse mit Poster- und Vortragbeteiligung

Kontakt