Autonome Dysfunktion und Arrhythmogenese

Medizinische Klinik und Poliklinik I, Arbeitsgruppe Experimentelle und Translationale Elektrophysiologie

Beschreibung

Es konnte gezeigt werden, dass das autonome Nervensystem einen Einfluss auf die Entstehung von Arrhythmien hat. Die genauen Mechanismen sind jedoch unbekannt und sollen im Rahmen des Projekts untersucht werden.

Als Modellorganismus dient hierbei das Schwein, v.a. das Modell des Ischämie-getriggerten paroxysmalen Vorhofflimmerns. Diese Schweine werden umfassend kardial charakterisiert (inkl. Rechts-/Linksherzkatheteruntersuchung, EPU, spezielle EKG-Modalitäten) ehe Gewebe für Molekularbiologie und Histologie gewonnen werden.

Die Doktorarbeit umfasst:
- Mitarbeit bei den Großtierversuchen (z.B. OP-Assistenz, Bioprobenverarbeitung)
- Analyse der EKGs (insbes. spezifische Marker autonomer Regulation wie z.B. die Periodic Repolarization Dynamics oder Decelaration Capacity)
- Histologie am Herzgewebe (Färbungen einsprossender Nervenfasern, Ganglien, etc.)
- Western Blots, qPCR

Eigenschaften

Freisemester erwünscht Freisemester erwünscht
Tierversuche
Geschätzte Dauer: 24 Monate

Förderungsmöglichkeiten

z.B. über das DZHK möglich

Kommentar

Im Rahmen der Doktorarbeit werden sowohl vorhandene Gewebe untersucht wie auch neue Bioproben gewonnen, eine Mitarbeit bei den Großtierexperimenten ist daher notwendig.

Erfahrungsgemäß ist neben dem Modul 6 ein weiteres Freisemester erforderlich, so dass mind. 1 Jahr Vollzeit im Labor möglich sind.

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