Mechanismen der Immunsuppression im Pankreaskarzinom

Beschreibung

Das Pankreaskarzinom ist durch eine stark immunsuppressive Umgebung charakterisiert. Trotz intensiver Forschung ist der Erfolg der Immuntherapie im Pankreaskarzinom im Gegensatz zu anderen Tumorentitäten noch sehr limitiert. Ein Grund dafür ist die starke Immunsuppression, die unter anderem durch lokale Akkumulation suppressiver myeloider Zellen entsteht. Ziel des vorliegenden Projektes ist es, die pathologische Aktivierung und die Migration dieser suppressiven myeloiden Zellen besser zu verstehen und darauf aufbauend neue Kombinationstherapiestrategien für das Pankreaskarzinom zu entwickeln.

Eigenschaften

Freisemester erwünscht Freisemester erwünscht
Tierversuche
Zellkultur
Geschätzte Dauer: 12 Monate

Förderungsmöglichkeiten

Die Arbeit wird im Rahmen des internationale Doktorandenkollegs iTarget gefördert; des Weiteren ist die Einbettung in das Verbundprojekt "SFB 1321 Modellierung und Targeting des Pankreaskarzinoms" möglich.
Die Arbeitsgruppe hat jahrelange Erfahrung in der Betreuung von medizinischen Doktorarbeiten und gewährleistet eine gute Einarbeitung und intensive Betreuung im Labor.

Kommentar

Beginn ist idealerweise im Frühjahr 2020, prinzipiell jedoch jederzeit nach Absprache möglich

Forschungsgebiet der Arbeitsgruppe:
1. Tumorimmuntherapie (Pankreaskarzinom und hepatozelluläres Karzinom)
2. Entwicklung RNA-basierter Therapeutika und deren Wirkmechanismus
3. Mechanismen tumorinduzierter Immunsuppression
Methoden
in vitro: Zellkultur, ELISA, Western Blot, Mehrfarben-Durchflusszytometrie (FACS), Zellviabilitäts-Assays, Migrations-Assays, qRT-PCR, Immunhistochemie, Apoptose-Assays, CRISPR/Cas9
in vivo: murine Tumormodelle, Injektionen, Organentnahmen

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