Entwicklung neuer Car-T-Zell Vektoren

Beschreibung

Der adoptive Zelltransfer von Antigen-Rezeptor-modifizierten T-Lymphozyten/T-Zellen (Car-T-Zellen) ist neuer Bestandteil der Krebs-Immuntherapie. Eigene (autologe) T-Lymphozyten des Patienten werden durch Apherese gewonnen. Anschließend werden sie mit einem viralen Vektor (einer sog. Genfähre) versehen, mit dessen Hilfe ein Gen (das CAR) in die T-Zellen eingeschleust wird. Dieses Gen erkennt jeweils ein bestimmtes Oberflächen-Antigen von Zellen, z. B. CD19 auf malignen B-Zellen, und induziert den Zelltod der CD19-positiven Tumorzellen. Neben der erwünschten Anti-Tumorwirkung birgt das Verfahren allerdings einige sehr bedrohliche Nebenwirkungen wie z.B. eine unkontrollierte Zytokin-Freisetzung. Durch neue steuerbare Vektoren sollen diese Nebenwirkungen beherrschbar gemacht werden.

Eigenschaften

Freisemester erwünscht Freisemester erwünscht
Zellkultur
Geschätzte Dauer: 12 Monate

Förderungsmöglichkeiten

Die medizinische Doktorarbeit wird im Rahmen der neuen Promotionsordnung als strukturierte Promotion durchgeführt. Die Publikation der gewonnenen Ergebnisse ist vorgesehen (Ko-Autor). Eine Kongress-Teilnahme ist entsprechend erfolgreicher Experimente möglich.

Kommentar

Zeitlicher Rahmen, Voraussetzungen:
- Erfahrung in Molekularbiologie und Genetik erwünscht, aber nicht vorausgesetzt
- Mind. 10 Monate reine Laborzeit
- Betreuung durch erfahrene Naturwissenschaftler

Anfragen bitte per E-Mail inkl. Lebenslauf und kurzem Motivationsschreiben.

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