Diagnosekriterien und Risikostratifizierung im Rahmen der arrhythmogenen rechtsventrikulären Kardiomyopathie (ARVC) – eine klinische Auswertung aus dem LMU-Register

Medizinische Klinik und Poliklinik I, Herzgenetik, familiäre Arrhythmiesyndrome und plötzlicher Herztod

Beschreibung

Die arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie (ARVC) ist eine familiäre Herzmuskelerkrankung mit überwiegend autosomal-dominantem Vererbungsmuster. Pathophysiologische Grundlage bilden strukturell und funktionell veränderte kardiale Desmosomen. In der Folge kommt es zur Degeneration von Myozyten und Ausbildung von Narbengewebe. Klinisch charakteristisch ist eine vor allem rechtsventrikuläre Dysfunktion mit erhöhtem Risiko für ventrikuläre Tachyarrhythmien und Erleiden des plötzlichen Herztodes. Die Diagnosestellung erfolgt aus einem breiten Spektrum klinischer Untersuchungen (Anamnese, EKG, Herzecho, kardiales MR, u.a.). Die Risikostratifizierung erfolgt aus der Bewertung verschiedener klinischer Variablen und ist Gegenstand internationaler Forschungsinitiativen. Das Promotionsprojekt soll auf Grundlage einer Datenauswertung aus dem Patientenregister der LMU zur Optimierung der standardisierten Diagnosestellung und Risikostratifizierung im Rahmen der ARVC beitragen. Gesucht wird ein/e Doktorand/In mit hoher Motivation und Teamfähigkeit. Im Gegenzug bieten wir die Möglichkeit zur Mitarbeit an einer klinisch hoch relevanten Fragestellung in einem etablierten und engagierten Team.

Eigenschaften

Geschätzte Dauer: 12 Monate

Förderungsmöglichkeiten

Bewerbung für ein Promotionsstipendium mit monatlichem Honorar von 400 € über mindestens 6 Monate. Förderung durch die ARVC-Selbsthilfe e.V. – Beginn ab 01.11.2020.

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