CAR T-Zellen im Kontext neuroonkologischer Erkrankungen

Beschreibung

CAR-T-Zellen stellen einen vielversprechenden Ansatz in der Behandlung von Tumorerkrankungen dar. Hierbei werden autologe T-Zellen mit T-Zell-Rezeptoren ausgestattet, welche spezifisch Tumorantigene erkennen. Hierdurch sind diese Zellen in der Lage, Zellen welche das entsprechende Antigen tragen zu erkennen und zu eliminieren. CD19-spezifische CAR-T-Zellen haben bereits den Weg in die klinische Behandlung von Patienten mit B-ALL gefunden. Im Kontext von ZNS Neoplasien wie Primären ZNS-Lymphomen oder primären Hirntumoren wie dem Glioblastom, wurden CAR-T-Zellen noch nicht ausreichend erforscht.

Im Rahmen dieser experimentellen Doktorarbeit werden Sie die Möglichkeit haben an zwei Projekten zu CAR-T-Zellen im Kontext von ZNS Neoplasien mitzuarbeiten.

1.) Effekt einer VEGF-Inhibition auf die intratumorale Rekrutierung und therapeutische Effektivität von CAR-T Zellen in der Behandlung des Glioblastoms.

2.) Identifizierung von Target-Genes zur Optimierung der Migrationseffizienz von CAR-T-Zellen

Für beide Fragestellungen werden im Labor bereits etablierte Tiermodelle verwendet., welche bereits durch die Arbeitsgruppe in verschiedenen renommierten Fachjournalen publiziert wurden. Sie arbeiten gemeinsam mit einem erfahrenen Betreuer und haben die Chance in den resultierenden Publikationen Berücksichtigung zu finden.

Sie haben im Rahmen Ihrer sechsmonatigen Vollzeitforschung die Chance folgende methodischen Kenntnisse zu erwerben:
- Handling von Versuchstieren
- Präparation kranieller Fenster für Zwei-Photonen-Mikroskopie
- Zellkultur
- Molekulatgenetische Methoden
- Sequenzierungsverfahren (Next Generation Sequencing, Single-Cell-Sequencing)

Eigenschaften

Freisemester erwünscht Freisemester erwünscht
Tierversuche
Zellkultur
Geschätzte Dauer: 6 Monate

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