Promotionsstudiengang „Molekulare Medizin“ und „Systembiologische Medizin“

Ziel des Förderungsprogramms: 

Das Ziel ist die Ausbildung von Studierenden der Medizin und Zahnmedizin zur Forschung in der Medizin. Dieses Programm wurde erstmalig im Juli 2001 installiert und fördert die Ausbildung (18 Monate) von besonders begabten und wissenschaftlich interessierten Studierenden der Human- und Zahnmedizin zur Forschung in der Medizin. Es werden ca. 42 Studenten für die Dauer von 18 Monaten zugelassen.

Vom Fakultätsrat der Medizinischen Fakultät der LMU München ist derzeit Herr Univ. Prof. Dr. Dr. Jürgen Heesemann aus dem Max von Pettenkofer-Institut als Vorsitzender der Kommission „Förderprogramm für Forschung und Lehre“ (FöFoLe) bestellt.

 

Ablauf des Promotionsstudiums:

1. Initialphase:

a) Hochschullehrer stellen Promotionsforschungsprojektanträge.
b) Studierende teilen Ihr Interesse an der Teilnahme am Promotionsstudium mit.
c) Die Forschungsprojekte werden nach positiver Begutachtung durch zwei unabhängige Gutachter
   den Promotionsstudenten vorgestellt


2. Orientierungsphase:


a) Laborbesuche mit Projektvorstellung vor Ort, Priorisierung
b) Zuordnung der Studierenden zu den Promotionsforschungsprojekten


3. Promotionsstudium

a) Ringvorlesung durch die Projektleiter

b) Methodenkolloquium:
Die Studierenden treffen sich alle 2 Wochen zu einem Methodenkolloquium. Dabei wird jeweils ein/e Doktorand/ in sein/ihr Projekt vorstellen sowie Ziele und Methoden detailliert erläutern. Der Projektleiter ist verpflichtet, zur Unterstützung seines Doktoranden ebenso teilzunehmen.

c) Veröffentlichung der Ergebnisse und Abschlussbericht:
Ziel des Promotionsstudiums ist es, dass der Betreuer mit dem Doktoranden die erarbeiteten Ergebnisse möglichst in einem international anerkannten Journal veröffentlicht. Der Abschlußbericht dokumentiert die möglichen Erfolge bzw. Misserfolge der Promotionsstudenten.

d)Verwendungsrichtlinien zur Mittelvergabe, „Selbstkontrolle in der Wissenschaft“:
Die genehmigten Forschungsprojekte sind immer an die Person des Antragstellers/Projektleiters gebunden. Der Projektleiter ist verantwortlich für die Richtigkeit der Verbrauchsmittel- und Reisemittelausgaben sowie Hilfskraftverträge. Im Übrigen gelten die Förderrichtlinien. Das Thema der Doktorarbeit entspricht dem genehmigten Projekttitel. Die Bearbeitung eines anderen Projektes durch den Doktoranden ist nicht erlaubt.
Es kann nur der/die von der FöFoLe zugewiesene Doktoranden/in den Hilfskraftvertrag erhalten.
 
Es ist vorgesehen, dass der/die Doktorand/in den experimentellen Teil der Doktorarbeit neben dem regulären Medizinstudium anfertigt. Nach Ablauf der Regelzeit von 18 Monaten soll der/die Doktorand/in die Möglichkeit erhalten, die noch notwendigen Experimente für die Doktorarbeit durchzuführen (ohne Bezüge)Bewerbung um einen Promotionsstudienplatz.

Die zum Promotionsstudium zugelassenen Studierenden erhalten eine monatliche finanzielle Unterstützung als studentische Hilfskräfte (ca. 334,80 € + gesetzlicher Arbeitgeberanteil/Monat). Die Projektleiter erhalten bis max. 5.400,- € pro Jahr (= 8.100,-- € für 18 Monate) für Forschungsverbrauchsmittel inkl. Reisemittel (z. B. für Kongressreise) zur Durchführung des Promotionsforschungsprojekts (Projektleiter ist verantwortlich)

Studierende der Medizin und Zahnmedizin, die im Sommersemester im 4. bis 7. Studiensemester sind, können bis zum 10. Juli eines jeden Jahres ihre Kurzbewerbung mit Lebenslauf, Zeugnisse, Immatrikulationsbescheinigung im Dekanat der Medizinischen Fakultät, z. Hd. Frau Kleucker, Bavariaring 19, 80336 München, petra.kleucker@med.uni-muenchen.de, einreichen.

 

Ansprechpartnerin für weitere Fragen:

FöFoLe - Büro
Dekanat der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München
Bavariaring 19
80336 München
Zimmer 201, 2. OG
Telefon: (089) 5160-8907
Telefax: (089) 5160-8908
Mail: petra.kleucker@med.uni-muenchen.de

Weitere Infos unter: http://www.med.uni-muenchen.de/foefole/index.html