Institute und Arbeitsgruppen

Welche Arbeitsgruppen stehen eigentlich hinter den angebotenen Doktorarbeiten und was bietet die medizinischen Fakultät der LMU eigentlich für Institute und Arbeitsgruppen? Diese Informationen bekommt ihr hier!

Durch einen Klick auf die Auszieh-Elemente erfahrt Ihr mehr über das Forschungsgebiet, die Themen und Anforderungen möglicher Doktorarbeiten sowie über Förderungsmöglichkeiten der Arbeitsgruppe(n).

Sie wollen eine Doktorarbeit inserieren? Dann klicken Sie bitte hier.

Klinik für Anästhesiologie

An der Klinik für Anaesthesiologie der Universität München wird neben der Krankenversorgung in einer Vielzahl von Arbeitsgruppen experimentielle und klinische Forschung betrieben. Die Klinik betreibt ein eigenes Forschungslabor, zudem sind Anaesthesisten innerhalb der Fakultät für Medizin der LMU mit eigenen Arbeitsgruppen am Walter-Brendl-Institut für chirurgische Forschung  tätig. Zusätzlich bestehen enge Kooperationen mit einer Reihe nationaler und internationaler Forschungseinrichtungen.

Marchioninistraße 15 81377 München

Arbeitsgruppen (11)

Brettner (0 Doktorarbeit/en)

Forschungsgebiet:
Klinische Studien bei Lungentransplantationen
Methoden:
Ansprechpartner/in: Dr. med. Florian Brettner

Köppen (0 Doktorarbeit/en)

Immunologie und HiF-1 alpha
Forschungsgebiet:
Experimentell/tierexperimentell/Labor (Western-Blot/PCR/Zellkultur/FACS/ELISA)
Methoden:
Ansprechpartner/in: Dr. med. Michael Köppen

Kreimeier (0 Doktorarbeit/en)

Forschungsgebiet:
Klinische Studien Notfallmedizin/Schockraum
Methoden:
Ansprechpartner/in: Prof. Dr. med. Uwe Kreimeier

Mechanismen zur Modulierung des Immunsystems (0 Doktorarbeit/en)

Immunologie bei kritisch Kranken: Molekularbiologische Grundlagenforschung zu Immunologie, Epigenetik, microRNA, Genexpression.
Forschungsgebiet:
Methoden:
Mikroarray-, Real-Time-PCR und Zellkulturexperimente, Transfektionsexperimente in Zellkultur, quantitative PCR-Analysen
Ansprechpartner/in: PD Dr. Dr. med. Simone Kreth

Schmerzforschung (0 Doktorarbeit/en)

Forschungsgebiet:
Immunologie bei chronischem Schmerz
Methoden:
Ansprechpartner/in: Dr. med. Benjamin Luchting

Kardioanästhesie (0 Doktorarbeit/en)

Herztransplantationen stellen eine etablierte Therapieoption für Patienten mit Herzversagen dar. In den letzten 5 Jahren steht aufgrund des permanenten Organmangels eine stabile Anzahl von Herztransplantationen einer stetig wachsenden Zahl von Patienten auf der Warteliste gegenüber. Die Xenotransplantation, das heißt die Organübertragung vom Tier auf den Menschen, könnte eine Lösung des weltweit bestehenden Mangels an Spenderorganen darstellen.

Immunologische und physiologische Barrieren der Xenotransplantation werden durch die Arbeitsgruppe in Kooperation mit der Herzchirurgischen Klinik der LMU am Walter Brendel Zentrum erforscht. Die Arbeitsgruppe ist Teil des DFG-geförderten Sonderforschungsbereichs „Biologie der xenogenen Zell- und Organtransplantation“ (SFB Transregio 127).

Das Ziel der Forschung auf dem Gebiet der Xenotransplantation ist es geeignete Spenderorgane und eine immunsuppressive Strategie zu entwickeln, welche effektiv und dabei mit nur geringen Nebenwirkungen zu einem reproduzierbaren Langzeitüberleben führt und alle Formen der Abstoßungsreaktion verhindert oder therapierbar macht.
Forschungsgebiet:
(1) Effekt unterschiedlicher komplement-regulatorischer Transgene (hDAF, hCD46) auf die hyperakute Abstoßungsreaktion in einem ex vivo Perfusionsmodell der xenogenen Herztransplantation.

(2) Die xenogene Perfusion von soliden Organen führt über präformierte Antikörper und Aktivierung des Komplementsystems innerhalb von Minuten bis Stunden zu einer Abstoßungsreaktion. Schweineherzen die humanen Komplementregulatoren auf den Endothelzellen exprimieren sind in unterschiedlichem Ausmaß vor dieser hyperakuten Abstoßungsreaktion geschützt.

(3) Einfluss von medikamentöser Endothelzellprotektion auf die Herzfunktion, den myokardialen Schaden und die Abstoßungsreaktion von nicht-transgenen Schweineherzen während Perfusion mit Humanblut.

(4) Bedeutung der Ischämiedauer und Art der Kardioplegie auf die Immunantwort und den Ischämie-Reperfusionsschaden in einem ex vivo Model der Transplantation von Schweineherzen in den Menschen.
Methoden:
Ansprechpartner/in: Dr. med. Jan Abicht

Stress und Gedächtnis (0 Doktorarbeit/en)

Die Fähigkeit, emotional relevante Sachverhalte besser und langfristiger im Gedächtnis zu speichern als emotional neutrale Informationen hat sich im Laufe der Evolution als Selektionsvorteil erwiesen und findet sich daher nicht nur beim Menschen sondern auch bei allen höher entwickelten Lebewesen. Innerhalb der letzten Jahrzehnte hat die intensive Untersuchung der neurobiologischen Mechanismen des emotionalen Gedächtnisses gezeigt, dass die Encodierung und der Abruf emotional relevanter Sachverhalte stresshormonabhängig erfolgt, d.h. eine noradrenerge Aktivierung im Rahmen einer Stresssituation begünstigt die Speicherung von emotionalen Sachverhalten und behindert gleichzeitig den Abruf und die Präsenz anderer, neutraler Informationen. Diese präformierten Abläufe haben weitreichende Konsequenzen, die von der Entwicklung posttraumatischer Belastungsstörungen nach extremer Stressexposition (Soldaten, Polizisten, Gewaltopfer) bis zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität nach Intensivtherapie und zur kognitiven Funktionsfähigkeit unter Stress reichen. Unsere Arbeitsgruppe untersucht derzeit eine Reihe wichtiger neurobiologischer Systeme, die an der Regulation des emotionalen Gedächtnisses beteiligt sind. Hierzu zählen das Katecholaminerge-, das Glukokorticoid- und das Endocannabinoidsystem. Ausgehend von den untersuchten neurobiologischen Mechanismen wurden darüber hinaus therapeutische Ansätze zur Manipulation (Löschung und Blockade) des emotionalen Gedächtnisses entwickelt und in kontrollierten Studien untersucht. Das methodische Vorgehen der Arbeitsgruppe beruht auf einer Interaktion von verhaltensbiologischen (tierexperimentellen) Untersuchungen und klinischen Studien, in denen die experimentell gewonnen Erkenntnisse auf ihre klinische Relevanz überprüft werden.

Da chronische Stressreaktionen erhebliche immunologische Konsequenzen haben, ergeben sich Synergismen mit anderen Arbeitsgruppen der Klink für Anästhesiologie (z.B. Stress und Immunsystem, Immunologisches Monitoring, Purinerge Immunmodulation, Endocannabinoidsystem und neuronale Plastizität) und auch der European Space Agency.
Forschungsgebiet:
- Interaktion von Hydrokortison und dem Endocannabinoidsystem
- Klinische Studie: Einfluss von Hydrokortison auf die Ergebnisqualität nach Herzchirurgie und Intensivbehandlung
- Tierexperimentelle Studie: Untersuchung der Wechselwirkung von Hydrokortison und Endocannabinoidsystem bei Ratten im inhibitorischen Vermeidungstraining
- Glukokortikoidrezeptor-Polymorphismus und Trauma
- Untersuchung der Interaktion des Glukokortikoidrezeptor-Polymorphismus und traumatischen Erinnerungen sowie post-traumatischen Stress-Syndromen nach Intensivtherapie
Methoden:
Ansprechpartner/in: Prof. Dr. Gustav Schelling

Atemgasanalyse (0 Doktorarbeit/en)

In der Ausatemluft des Menschen finden sich einige hundert Substanzen, von denen aber nur verhältnismäßig wenige eindeutig charakterisiert sind (wie z. B. NO). Es gibt Hinweise dafür, dass viele dieser Substanzen eindeutig mit pathologischen Veränderungen im Organismus assoziiert sein können. Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Charakterisierung und dem Nachweis der diagnostischen und prognostischen Wertigkeit von Surrogatmarkern in der Ausatemluft als Indikatoren für Organ- oder Systempathologie. Dabei kommt ein Massenspektrometrie – System zur Anwendung, das als eines von sehr wenigen derzeit verfügbaren Geräten in der Lage ist, Massen in Gasströmen direkt zu analysieren. Die Empfindlichkeit des Gerätes liegt dabei im ppb bis ppt – Bereich.

Die Arbeitsgruppe verwendet zwei grundsätzlich verschiedene Ansätze, nämlich (A) die Offline – Analyse, bei der eine Untersuchung des Raumes unmittelbar über einer Probe erfolgt (Headspace – Analyse) und (B) die Online – Analyse, bei der ein Direktanschluss des Massenspektrometers and den Endotrachealtubus des Patienten erfolgt.
Forschungsgebiet:
Offline Analyse

(Kooperation mit Gruppe Stress und Immunsystem [PD Dr. Alexander Chouker] und Gruppe Immunologisches Monitoring [Dr. Ines Kaufmann])

Suche nach Veränderungen und Markern im Atemgas unter Stressbedingungen:
1. Zero G (Parabelflug als Modell für Kurzzeit-Schwerelosigkeit)
2. THERMO (Hypobare und hyperbare Bedingungen)
3. SALTY LIFE (Kopftieflage und Bettruhe)
4. CHOICE (Isolation)
5. MARS 500 (Isolation)
Mikrobiologische Untersuchungen

(Kooperation mit dem Max von Pettenkofer Institut der LMU – München)

Rasche Identifikation von Art und Wachstum mikrobiologischer Organismen durch Headspaceanalyse („Fingerprinting“) mit und ohne biologische Matrix:


Offline Analyse

(Kooperation mit Gruppe Purinerge Immunmodulation [Prof. Dr. Manfred Thiel] und Gruppe Immunologisches Monitoring [Dr. Ines Kaufmann])

Bestimmung volatiler Pharmaka und deren Metaboliten in der Ausatemluft (z.B. Propofol, i.v. Anästhetikum)
Metabolisches Monitoring bei Patienten mit Diabetes mellitus
Monitoring des oxidativen Stress bei Sepsis und akutem Lungenversagen (ARDS)
Methoden:
Ansprechpartner/in: Prof. Dr. Gustav Schelling

Scheiermann (0 Doktorarbeit/en)

1. Akutes Lungenversagen bei Granulomatose mit Polyangiitis (M. Wegener)
2. intraoperativer Verlauf bei Ersatz des Aortenbogens in tiefem hypothermen Kreislaufstillstand (DHCA)
Forschungsgebiet:
Peri-/postoperatives Management bei kritisch kranken Patienten mit besonderem Fokus auf dem akuten Lungenversagen
Methoden:
1. und 2.: retrospektive Datenanalyse

Gerontoanästhesiologie (0 Doktorarbeit/en)

Steigendes Lebensalter und komplexere medizinische Möglichkeiten führen zu einer Veränderung des Patientenkollektivs in der Medizin. Mit der Zunahme multimorbider, gerontologischer Patienten verändern sich auch die Anforderungen an Prozesse und Behandlungsstandards in der klinischen Medizin.
Forschungsgebiet:
Einfluss von Narkose auf die Entstehung von Delir und postoperativer kognitiver Dysfunktion (POCD).
Biomarker für Delir und POCD.
Methoden:
Klinische Studien
Ansprechpartner/in: Dr. Thomas Saller

Extrakorporale Zirkulationsverfahren in Anaesthesie und Intensivmedizin (0 Doktorarbeit/en)

Forschungsgebiet:
Intensivmedizin, ECMO, Lungenversagen, Herz-Lungen-Maschine, Herzanaesthesie
Methoden:
Ansprechpartner/in: Dominik Höchter

Übersicht über alle Bereiche

dateien/doktamed/Doktaboerse/Experimental.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/notfall.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/Hausarzt.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/Heart.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/Lunge.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/Neuro.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/Ortho.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/Uro.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/World.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/anat.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/blut.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/cancer.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/derma.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/gyn.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/immuno.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/med24.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/Genome.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/ped.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/ohr.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/pharma.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/radio.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/rechtsmed.jpgdateien/doktamed/Doktaboerse/schreiben.jpgChirurgie