Institute und Arbeitsgruppen

Welche Arbeitsgruppen stehen eigentlich hinter den angebotenen Doktorarbeiten und was bietet die medizinischen Fakultät der LMU eigentlich für Institute und Arbeitsgruppen? Diese Informationen bekommt ihr hier!

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Abteilung für Klinische Pharmakologie

Die 1997 gegründete Abteilung umfasst die Bereiche klinisch-pharmakologische Beratung und pharmakogenetische Untersuchungen sowie die experimentellen Arbeitsgruppen Immunpharmakologie,Tumorimmunologie, Intrazelluläre und Intrazelluläre Immunität.

Ziemssenstraße 1 80336 München

Arbeitsgruppen (4)

Immunregulation (1 Doktorarbeit/en)

Die Aktivität des menschlichen Immunsystems muss streng reguliert werden, damit überschießende und somit schädliche Immunantworten vermieden werden. Eine maßgebliche Rolle hierbei spielen sogenannte regulatorische T-Zellen, eine spezialisierte Population von Lymphozyten, deren Hauptaufgabe darin besteht, die Aktivität anderer Immunzellen zu unterdrücken.

Zahlreiche Autoimmunerkrankungen sind mit Defekten in der Funktion von regulatorischen T-Zellen verbunden und, umgekehrt, kann eine zu starke Suppression durch regulatorische T-Zellen die Entstehung von malignen Tumoren fördern.

Vornehmliches Interesse unserer Arbeitsgruppe ist es, die Funktion von regulatorischen T-Zellen besser zu verstehen und die Aktivität und Differenzierung dieser Zellen pharmakologisch zu beeinflussen.
Forschungsgebiet:
Immunologie, Krebsforschung
Methoden:
Zellkultur, Histologie, Konfokale Lasermikroskopie, Durchflusszytometrie, ELISA, Western Blot, PCR, qrt-PCR, in vivo Mausmodelle, MACS, Migration Assays.
Ansprechpartner/in: PD Dr. med. David Anz

Doktorarbeiten:

Immunpharmakologie (1 Doktorarbeit/en)

Schwerpunkt unserer Arbeitsgruppe ist die Immuntherapie von Tumoren. Wir erforschen wie wir das Immunsystem so beeinflussen oder modifizieren können, dass es in der Lage ist Tumorzellen zu erkennen und zu zerstören. Wir befassen uns auch mit tumorimmunologischer Grundlagenforschung. Unser Team besteht aus zwei Postdocs, zwei technischen Assistenten, vier naturwissenschaftlichen und fünf medizinischen Doktoranden. Eine große stärke unserer Gruppe ist die starke Betreuung durch erfahrene Wissenschaftler und die hervorragende Teamarbeit. Wir vergeben laufende experimentelle Arbeiten an interessierten Studenten. Grundsätzlich streben wir die Publikation möglichst aller generierten Daten an. Doktoranden werden bei entsprechender Leistung als Autoren beteiligt. Doktoranden erhalten auch die Möglichkeit Ihre Daten im Rahmen nationaler und internationaler Tagungen vorzustellen.

Im Rahmen des Graduiertenkollegs 1202 „Oligonukleotide in Zellbiologie und Therapie“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG, Sprecher: Prof. Stefan Endres) finden wöchentliche Seminare und Fortbildungen statt.
Forschungsgebiet:
Tumorimmunologie, Antikörper- und zelluläre Therapien
Methoden:
Tierversuche, FACS, ELISA, Western Blot, Molekularbiologie, konfokale Mikroskopie und vieles mehr
Ansprechpartner/in: PD Dr. Sebastian Kobold

Doktorarbeiten:

Intrazelluläre Immunität (1 Doktorarbeit/en)

Der Schwerpunkt der Forschung in unserer Gruppe ist die Erkennung pathogener Mikroorganismen, insbesondere von Viren durch das angeborene Immunsystem. Dabei beschäftigen wir uns vor allem mit Rezeptoren für virale Nukleinsäuren und deren Signaltransduktion.

In der Vergangenheit konnten wir wesentlich zum Verständnis der molekularen Vorgänge bei Infektionen mit RNA-Viren (z. B. Influenza oder Hepatitis C Virus) beitragen. Unsere Arbeiten beschreiben die strukturellen Unterschiede zwischen viraler und zellulärer RNA, die es der Zelle erlauben die virale Nukleinsäuren als Fremd zu erkennen und auf Virus-Infektion z. B. mit Interferon-Ausschüttung zu reagieren.

In aktuellen Projekten bearbeiten wir die Wechselwirkung von Mitochondrien und Peroxisomen in mit antiviralen Signalwegen, charakterisieren Proteine mit Einfluss auf das Ausheilen einer Hepatitis-C-Virus Infektion und testen Liganden für RIG-I like Helikasen. Wir untersuchen Mechanismen der Apoptose-Auslösung durch Viren. Weiterhin suchen und charakterisieren wir neue anti-virale Faktoren der Zelle.
Forschungsgebiet:
Immunologie, Virologie, Immuntherapie von Tumoren
Methoden:
Klonierung, next-genereation sequencing, real time PCR, Massenspektrometrie, Western Blot, ELISA, FACS, Luciferase-Reporter-Assays, Fluoreszenzmikroskopie, siRNA-vermittelter Gen-Knock-Down und CRISPR vermittelter Kock-out. Virale infektionsassays, Mausversuche
Ansprechpartner/in: Prof. Dr. Simon Rothenfusser

Doktorarbeiten:

Cancer Vaccine Lab (0 Doktorarbeit/en)

Unsere Arbeitsgruppe befasst sich schwerpunktmäßig mit der Immuntherapie von Tumoren. In aktuellen DFG-geförderten Projekten untersuchen wir von uns designte, RNA-basierte Medikamente, mit denen einerseits onkogene oder immunsuppressive Zielstrukturen in den Tumorzellen gehemmt und andererseits über Immunrezeptoren produktive Immunantworten ausgelöst werden. Als Krankheitsmodelle dienen das schwer zu behandelnde Pankreaskarzinom, sowie das HCC.
Darüber hinaus befasst sich unsere Arbeitsgruppe mit der pathophysiologischen Funktion des Inflammasoms, welches die Produktion von IL-1b und IL-18 reguliert. Besonders interessieren uns der Einfluss auf chronisch entzündliche Darmerkrankungen (z.B. M. Crohn) und der Atherosklerose.
Unser Team besteht aus zwei Postdocs, einem technischen Assistenten, sowie naturwissenschaftlichen und medizinischen Doktoranden. Dies gewährt eine Betreuung der Studenten durch erfahrene Wissenschaftler. Doktoranden erhalten die Möglichkeit Ihre Daten im Rahmen nationaler und internationaler Tagungen vorzustellen.
Literatur:
Wilson NS, Duewell P, et al. Inflammasome-Dependent and -Independent IL-18 Production Mediates Immunity to the ISCOMATRIX Adjuvant. J Immunol. 2014.
Ellermeier J, Wei J, Duewell P, et al. Therapeutic efficacy of bifunctional siRNA combining TGF-β1 silencing with RIG-I activation in pancreatic cancer. Cancer Res. 2013.
Bauer C, Duewell P, et al. Colitis induced in mice with dextran sulfate sodium (DSS) is mediated by the NLRP3 inflammasome. Gut. 2010
Duewell P, Kono H, et al. NLRP3 inflammasomes are required for atherogenesis and activated by cholesterol crystals. Nature. 2010
Forschungsgebiet:
1. Tumorimmuntherapie (Pankreaskarzinom und hepatozelluläres Karzinom)
2. Entwicklung RNA-basierter Therapeutika
3. Mechanismen tumorinduzierter Immunsuppression
4. Rolle des NALP3-Inflammasoms in inflammatorischen Prozessen (CED, Artherosklerose)
Methoden:
in vitro: Zellkultur, ELISA, Western Blot, Durchflusszytometrie (FACS), Cytotoxizitäts Assays, Zell-Viabilitäts Assays, qRT-PCR, Immunhistochemie, Apoptose Assays
in vivo: murine Tumormodelle, Injektionen, Organentnahmen
Ansprechpartner/in: Prof. Dr. med. Max Schnurr

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