Institute und Arbeitsgruppen

Welche Arbeitsgruppen stehen eigentlich hinter den angebotenen Doktorarbeiten und was bietet die medizinischen Fakultät der LMU eigentlich für Institute und Arbeitsgruppen? Diese Informationen bekommt ihr hier!

Durch einen Klick auf die Auszieh-Elemente erfahrt Ihr mehr über das Forschungsgebiet, die Themen und Anforderungen möglicher Doktorarbeiten sowie über Förderungsmöglichkeiten der Arbeitsgruppe(n).

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Medizinische Klinik und Poliklinik III

Die Aufgaben unserer Klinik umfassen die stationäre, teilstationäre und ambulante Krankenversorgung, die studentische Lehre, die Ausbildung der ärztlichen Mitarbeiter und Pflegekräfte und die klinische Forschung im Bereich der Inneren Medizin mit dem Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie, d.h. den Blut- und Krebserkrankungen.

Wir sind spezialisiert für Tumorerkrankungen, auch in fortgeschrittene Stadien, sowie auf Erkrankungen des blutbildenden Systems. Hierzu zählen Blutarmut (Anämie), Erkrankungen der Blutplättchen und der weißen Blutkörperchen.

Auch bei Erkrankungen des Gerinnungssystems können wir Ihnen weiterhelfen

Marchioninistrasse 15 81377 München

Arbeitsgruppen (5)

AG Spiekermann (1 Doktorarbeit/en)

A) Art: experimentell

B) Bewerbungskriterien: Freisemester erforderlich, Bewerbung mit Lebenslauf an [email protected]

C) Beginn: nach Absprache jederzeit möglich
Dauer: 12 Monate

D) Möglichkeit der Publikation, Postervorstellung:
Eine Publikation der Ergebnisse als (Ko-)Autor ist vorgesehen, eine Teilnahme an einem nationalen/internationalen Kongress ist möglich, ebenso kann die Doktorarbeit auf dem jährlichen Symposium der Med III vorgestellt werden
Forschungsgebiet:
Forschungsprojekte / Forschungsschwerpunkte
- Mechanismen der leukämischen Transformation durch onkogene Tyrosinkinasen
- Zielgerichtete Therapiekonzepte bei hämatologischen Neoplasien
- Bedeutung von minimaler Resterkrankung (MRD) in der Therapie akuter Leukämien
- Risikoadaptierte Therapiestrategien in der akuten myeloischen Leukämie
Methoden:
Zellkultur, Durchflusszytometrie, molekularbiologische Methoden, biochemische Methoden (Western Blot, PCR, RNA, ..), Arbeit mit Primärmaterial (Patientenproben), Next Generation Sequencing in Kooperation mit anderen Arbeitsgruppen
Ansprechpartner/in: Prof. Dr. Karsten Spiekermann

Doktorarbeiten:

AG Dreyling (0 Doktorarbeit/en)

Charakterisierung der Pathogenese aggressiver Lymphome

experimentelle Doktorarbeit
Forschungsgebiet:
Forschungsprojekte / Forschungsschwerpunkte der Arbeitsgruppe:
- Pathogenese aggressiver Lymphome (speziell des Mantelzelllymphoms, des Diffus großzelligen B-Zell-Lymphoms),
- Suche nach neuen wirksamen Inhibitoren und innovativen zielgerichteten Therapiekonzepte in diesen Lymphomen,
- Charakterisierung der Wirkmechanismen effizienter Inhibitoren und daraus folgender neuer Therapieansätze
Methoden:
Zellkultur, Durchflusszytometrie, molekularbiologische Methoden (Western Blot, PCR, RNA, ..), Arbeit mit Primärmaterial (Patientenproben)

AG Subklewe (0 Doktorarbeit/en)

Das Labor für Translationale Tumorimmunologie entwickelt Immuntherapien für maligne Neoplasien mit einem speziellen Fokus auf Acute Leukämien und B-Zell-Lymphome. Wir untersuchen Wirk- und Resistenzmechanismen von zellulären und Antikörper-basierten Immuntherapien. Unser Ziel ist es, prädiktive Biomarker zu identifizieren, um für jeden Patienten eine geeignete Immuntherapie bestimmen zu können.

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Forschungsgebiet:
Entwicklung von Antikörper-vermittelter Immuntherapie:
Die Expression von Oberflächenmolekülen als geeignete Targetstrukturen für eine Antikörper-basierte Immuntherapie wird auf Zelllininen und Primärmaterial geprüft und funktionelle Daten zur Effektivität der Antikörper-vermittelten Zelllyse erhoben.

Entwicklung von Immuntherapie mittels Dendritischer Zellen:
Durchführung einer Phase I / II Studie mit RNA-transfizierten dendritischen Zellen in der Postremissiontherapie von Patienten mit AML

Immunregulation:
Der Fokus liegt auf der Untersuchung von Zelloberflächenmolekülen und immunregulatorischen Zelltypen bei Patienten mit AML.

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Methoden:
Analytische Durchflusszytometrie und Zellsortierung (FACS), Zellkultur, Arbeit mit Primärmaterial (Patientenproben), Molekularbiologische Methoden

Im Besonderen kommen folgende Methoden zum Einsatz:
Funktionsassays für T-Zellen, Zytotoxizitätsanalysen (Chromium Release Assay, FACS-basierte Analyse), Zytokinsekretionsanalysen (CBA), Intrazelluläre Zytokinfärbung (ICS), ELISA, ELISPOT, ...

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Ansprechpartner/in: Prof. Dr. med. Marion Subklewe

AG translationale Onkologie (0 Doktorarbeit/en)

Identifikation von Biomarkern zur Vorhersage unterschiedlicher orqanotroper Metastasierungswege beim kolorektalen Karzinom
Forschungsgebiet:
Translationale Onkologie im Bereich gastrointestainale Onkologie (konkret kolorektales Karzinom)
Methoden:
PCR, Mutationsanalysen, Genexpressionsanalysen, Immunohistochemie
Ansprechpartner/in: PD Dr. Marlies Michl

AG Translational Leukemia Genetics (0 Doktorarbeit/en)

Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine sehr vielgestaltige Erkrankung: Sie betrifft teils junge, bislang gesunde Erwachsene, öfter jedoch alte Menschen, die teilweise schon seit Jahren an einer milderen Störung der Blutbildung erkrankt waren. Außerdem tritt die Krankheit auch in Folge einer Chemo- oder Strahlentherapie auf. Während manche AML-Patienten durch eine Chemotherapie geheilt werden können, versterben viele andere leider immer noch trotz intensiver Therapiemaßnahmen. Die verschiedenartigen genetischen Veränderungen, die für diese sehr unterschiedlichen Krankheitsverläufe verantwortlich sind, stehen im Zentrum unseres wissenschaftlichen Interesses.
Durch genetische Untersuchungen wissen wir heute, dass eine AML sich in manchen Fällen aus einer sogenannten „klonalen Hämatopoese“ heraus entwickelt – einer meist gutartigen Veränderung der Blutbildung, bei der auf den ersten Blick noch „normal“ aussehende Blutzellen bereits bestimmte genetische Veränderungen aufweisen, die auch bei Leukämien vorkommen.
Forschungsgebiet:
Unsere wissenschaftlichen Projekte befassen sich mit möglichen Vorstufen und Frühformen von myeloischen Leukämien (klonale Hämatopoese), mit der klonalen Heterogenität der Erkrankung zu verschiedenen Zeitpunkten im Therapieverlauf, und auch mit den Langzeitfolgen und genetischen Veränderungen, die auch Jahre nach einer erfolgreichen Leukämie-Therapie noch vorhanden sein können.
Methoden:
Methodisch kommt das komplette Methodenspektrum der modernen Genetik und Genomik zum Einsatz (Hochdurchsatz-Sequenzierung einschließlich Einzelzell-Analysen und hochsensitiver Sequenziermethoden, digitale PCR, Untersuchung zellfreier zirkulierender Nukleinsäuren).
Ansprechpartner/in: PD Dr. Klaus Metzeler

Übersicht über alle Bereiche

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