Institute und Arbeitsgruppen

Welche Arbeitsgruppen stehen eigentlich hinter den angebotenen Doktorarbeiten und was bietet die medizinischen Fakultät der LMU eigentlich für Institute und Arbeitsgruppen? Diese Informationen bekommt ihr hier!

Durch einen Klick auf die Auszieh-Elemente erfahrt Ihr mehr über das Forschungsgebiet, die Themen und Anforderungen möglicher Doktorarbeiten sowie über Förderungsmöglichkeiten der Arbeitsgruppe(n).

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Medizinische Klinik und Poliklinik IV

Schwerpunkte

Hormonzentrum:
Die Schwerpunkte unseres Fachbereiches liegen in der ambulanten und stationären Behandlung von Erkrankungen der Nebenniere, der Hypophyse, des Knochenstoffwechsels / Osteoporose und der Schilddrüse.

Diabeteszentrum:
Anerkannte Behandlungseinrichtung für Typ 1- und Typ 2-Diabetiker der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG)

Gastroenterologie:
Die Schwerpunkte unseres Fachbereiches liegen in der ambulanten und stationären Behandlung von Erkrankungen des oberen und unteren Verdauungstraktes, der Bauchspeicheldrüse, sowie der Leber und Gallenwege.

Kardiologie:
Die Kardiologie bietet für ambulante und stationäre Patienten eine Versorgung auf höchstem Niveau. Es werden sämtliche invasiven und nichtinvasiven Methoden angeboten. Eine Chest-Pain-Unit garantiert Herzinfarktpatienten im Zentrum Münchens eine schnellstmögliche Behandlung rund um die Uhr.

Angiologie - Interdisziplinäres Gefäßzentrum:
Ein Team von Ärzten widmet sich den Patienten mit Gefäßerkrankungen. Unser Leistungsspektrum umfasst dabei die gesamte Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefäße.

Hämatologie und Onkologie:
Neben der normalen Hämatoonkologie betreiben wir seit vielen Jahren eine große Tagesklinik. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stammzelltransplantation.

Sektion Klinische Infektiologie:
Leistungsangebot: Spezialambulanz zur Abklärung und Therapie von Infektionskrankheiten / Spezialambulanz zur Betreuung HIV-infizierter Patienten / Lipodystrophie-Sprechstunde / Spezialambulanz für Virushepatitis / Impfsprechstunde / Spezialambulanz für Tuberkulosebehandlung / Infektionskonsildienst

Nephrologisches Zentrum:
Wir bieten unseren Patienten ein umfassendes Betreuungsprogramm in Bezug auf Erkennung, Prävention und Therapie von Nierenerkrankungen und Hochdruckerkrankungen. Dabei verfügen wir über eine nephrologische Schwerpunktstation mit angegliederter klinikinterner Dialysestation für die überregionale stationäre Versorgung nierenerkrankter Patienten.

Abteilung Klinische Pharmakologie:
Diese Abteilung umfasst die Bereiche klinisch-pharmakologische Beratung und pharmakogenetische Untersuchungen, sowie die beiden experimentellen Arbeitsgruppen Therapeutische Oligonukleotide und Tumorimmunologie.

Pneumologie:
Neben der allgemeinen Pneumologie liegen unsere Schwerpunkte im Bereich Onkologie, pulmonale Hypertonie, Schlafmedizin und Mukoviszidose.

Psychosomatik:
Seelische Faktoren spielen bei der Entstehung von Krankheiten eine wichtige Rolle. Wir versuchen diese herauszufinden und zu bearbeiten.

Rheumaeinheit:
In der Rheumaeinheit werden Patienten aus dem gesamten Spektrum der entzündlich-rheumatischen und autoimmunen Erkrankungen betreut. Umfangreiche Kooperationen mit anderen Instituten und Abteilungen des Klinikums erlauben eine umfassende interdisziplinäre Diagnostik und Behandlung unserer Patienten.

Stoffwechsel-Ambulanz:
Schwerpunkt ist die Erkennung und Behandlung von Stoffwechselerkrankungen, die zu atherosklerotischen Gefässerkrankungen führen können. Hierunter fallen insbesondere primären und sekundären Störungen des Fettstoffwechsels und Diabetes mellitus.

Ziemssenstraße 1 80336 München

Arbeitsgruppen (10)

Anders (0 Doktorarbeit/en)

Experimentelle Doktorarbeiten werden überwiegend nur über den Promotionsstudiengang Molekulare Medizin/Systembiologische Medizin vergeben. Präsenzphase ganztags im Labor mindestens 8 Monate ist Voraussetzung.
Forschungsgebiet:
Immunologie-Nephrologie-Autoimmunität
Methoden:
Weitere Informationen unter www.anders-vielhauer-lab.eu
Ansprechpartner/in: Prof. HJ. Anders

Neuroendokrinologie (Prof. Schopohl / PD Dr. Schneider) (0 Doktorarbeit/en)

Die Arbeitsgruppe Neuroendokrinologie befasst sich mit der klinischen Erforschung von Erkrankungen der Hypophyse.
Forschungsgebiet:
Hypophyse (Hypophyseninsuffizienz, Akromegalie, M. Cushing, Prolaktinom, Kraniopharyngeom, Hypophysitis)
Methoden:
klinische Studien, Registeranalysen, retrospektive Studien
Ansprechpartner/in: Dr. Sylvère Störmann

Entzündliche Mechanismen der Nierenschädigung (PD Dr. Vielhauer) (0 Doktorarbeit/en)

Die Arbeitsgruppe untersucht immunologische Mechanismen der akuten und chronischen Nierenschädigung.
Schwerpunkt der Arbeitsgruppe ist die Erforschung immunmodulatorischer Therapieansätze entzündlicher Nierenerkrankung. Besonders interessieren uns die Chemokin-vermittelte Leukozyteninfiltration, die Rolle TNF- und Inflammasom-induzierter Entzündungsreaktionen in der Niere und die Funktion renaler dendritischer Zellen.
Experimentelle Doktorarbeiten werden überwiegend über den Promotionsstudiengang Molekulare Medizin/Systembiologische Medizin vergeben. Präsenzphase ganztags im Labor für mindestens 8 Monate ist Voraussetzung.
Forschungsgebiet:
Nephrologie, Immunologie;
Entzündliche Mechanismen der Nierenschädigung
Methoden:
Experimentelle, molekularbiologische Forschung
Weitere Informationen unter:
www.anders-vielhauer-lab.eu
Ansprechpartner/in: PD Dr. V. Vielhauer

Rheumaeinheit, Rheumatologisches Forschungslabor (1 Doktorarbeit/en)

Die Rheumaeinheit verfügt über ein 2007 neu eingerichtetes, modernes zell- und molekularbiologisches Forschungslabor. Schwerpunkte des Interesses sind die zelluläre Pathogenese von Autoimmunerkrankungen sowie die Funktion und Bedeutung von T-Zellen. Die wissenschaftlichen Arbeiten werden durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Klinikum der LMU sowie die pharmazeutische Industrie gefördert und sind in verschiedene regionale, nationale und internationale Forschungsverbünde (Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkolleg, Roadmap des BMBF, Autocure) integriert. Wir bieten für Doktoranden der naturwissenschaftlichen und medizinischen Fakultäten interessante Publikationsthemen, die sich mit der Rolle des Immunsystems bei der Entstehung von Erkrankungen des Menschen befassen.
Forschungsgebiet:
Autoimmunerkrankungen; T-Zellen; Immunregulation
Methoden:
alle üblichen Methoden der Zellbiologie, Biochemie, Immunologie können zur Anwendung kommen

Doktorarbeiten:

Rheumaeinheit, Klinische Studien (0 Doktorarbeit/en)

Bildgebung als Grundlage der Diagnostik rheumatologischer Erkrankungen
Forschungsgebiet:
Bildgebung in der Rheumatologie
Methoden:
Ultraschall
Ansprechpartner/in: Fabian Proft

Deutsches Cushing Register (0 Doktorarbeit/en)

Im Rahmen einer Sprechstunde werden Cushing Patienten langfristig betreut und Daten im Rahmen des Cushing Registers erhoben.
Forschungsgebiet:
Klinische Endokrinologie
Methoden:
Anamnese, körperliche Untersuchung, Labor, Apparative Untersuchungen, Fragebögen.
Ansprechpartner/in: Dr. med. Julia Fazel

Klinische Forschung Osteosarkopenie (0 Doktorarbeit/en)

Wir erforschen die Ursachen und die Behandlungsmöglichkeiten von Muskelschwund in Kombination mit Knochenschwund.
Forschungsgebiet:
Methoden:
Klinische Doktorarbeit
Ansprechpartner/in: Prof. Dr. Ralf Schmidmaier

Antibiotikaeinsatz am Klinikum (0 Doktorarbeit/en)

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der epidemiologischen Auswertung von Antibiotic Stewardship (ABS)-Maßnahmen am Klinikum. ABS bedeutet rationaler Antibiotikaeinsatz für die bestmögliche Patientenversorgung. Hierbei soll auch positiv auf die Resistenzentwicklung eingewirkt werden. Unser junges Team setzt ABS-Maßnahmen für das Gesamtklinikum um. Wir arbeiten eng mit der Apotheke und der Mikrobiologie zusammen.
Forschungsgebiet:
Infektiologie
Methoden:
Direkte Interaktion mit Ärzten und Patienten im Rahmen von Konsilen und Visiten. Statistische Auswertung der Effekte von ABS-Maßnahmen.
Ansprechpartner/in: Prof. Dr. med. Rika Draenert

"Adrenale und gonadale Erkrankungen" Prof. Dr. N. Reisch (1 Doktorarbeit/en)

Prof. Reisch erforscht mit ihrer Arbeitsgruppe Stoffwechseldefekte der Nebennieren und Gonaden. Dabei interessiert sie sich vor allem für Aspekte der gestörten Geschlechtsentwicklung und Fertilität. Im besonderen beschäftigt sie sich wissenschaftlich mit dem Krankheitsbild des Adrenogenitalen Syndroms, einer unbehandelt tödlich verlaufenden angeborenen Stoffwechselerkrankung, die seit 2005 deutschlandweit im Neugeborenenscreening erfasst wird. In München hat sie eine der europaweit größten Spezialambulanzen für betroffene erwachsene Patienten aufgebaut. Ziel ihrer Forschung ist es, die Therapie dieser Patienten zu optimieren, Komorbiditäten zu vermeiden und dadurch die Lebensqualität zu verbessern.
Forschungsgebiet:
Methoden:
Klinisch-translational
Ansprechpartner/in: Prof. Dr. Nicole Reisch

Doktorarbeiten:

Vaskuläres Remodelling bei Primärem Hyperaldosteronismus (0 Doktorarbeit/en)

Patienten mit Conn-Syndrom (primärer Hyperaldosteronismus) weisen eine Form von „beschleunigter Atherosklerose“ auf.
So leiden sie häufiger an Vorhofflimmern, Schlaganfall und Herzinfarkt als Patienten mit essentieller Hypertonie, unabhängig von der Höhe des Bluthochdrucks. Dies führt dazu, dass die Hyperaldosteronismus-Patienten auch häufiger an kardiovaskulären Erkrankungen sterben.

Ein wichtiger pathophysiologischer Faktor hierbei sind Umbauvorgänge an den arteriellen Gefäßen („Remodelling“).
Dabei ist zum einen die Endothelfunktion beeinträchtigt und zum anderen verhalten sich die glatten Muskelzellen anders als im Gesunden („Phänotypswitch“).

Die genannten Phänomene sind beim Menschen kaum bis gar nicht untersucht. Unsere Aufgabe ist es, ein besseres Verständnis des arteriellen Remodellings bei Hyperaldosteronismus zu erlangen, um letztlich mit einer differenzierten Diagnostik und Therapie die kardiovaskuläre Mortalität der Patienten zu senken.
Forschungsgebiet:
Endokrinologie, kardiovaskuläre Pathophysiologie
Methoden:
Zellkultur, qRT-PCR, Western Blot, Immunfluoreszenz, Proliferationsassays, Migrationsassays, Untersuchungen an Patientengewebe, gefäßphysiologische Untersuchungen an Patienten, Messung von endothelialen Metaboliten via Massenspektrometrie, funktionelle Organbadexperimente an isolierten Arterien (Endothelfunktion, glattmuskuläre Funktion), Biomechanik, Konfokalmikroskopie
Ansprechpartner/in: Dr. med. Holger Schneider

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